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SommerWoKo 2019

„Go for it“ (zu deutsch = „Pack es an”), war das Motto des diesjährigen Sommerwokos Ende Juni. Für eine Woche haben wir als Jugendliche und Mitarbeiter die Gemeinderäume unter Beschlag genommen, um gemeinsam als Großfamilie den Alltag zu bestreiten. Zusammen in den Tag starten, gemeinsam Essen, Freizeit verbringen, gemeinsam spontan sein. Es war eine sehr bunte Woche mit viel Zeit zum Lachen, Nachdenken, Reden, Toben, sich auf Andere einlassen, sich auch mal zurückziehen.
Eine ganz besondere Herausforderung stellte dieses Mal die enorme Hitze von 35°C und mehr dar, welcher wir mit Planschbecken, Wasserschlacht, viel Wasser und Melonen trotzten.
Nachmittags standen diverse Workshops zur Verfügung, mit Möglichkeiten sich mit kreativen, nachdenklichen und reflektierenden Aufgaben auseinanderzusetzen.
Die Abende standen jeweils unter einem Motto, wie das mit dem Anpacken funktionieren kann. Am Montagabend feierten wir zusammen mit einigen Gemeindemitgliedern einen offenen Lobpreisgottesdienst mit dem Motto „Wer bin
ich?“. Unser Pastor Mathis ging in der Predigt auf unsere Identität ein. In der heutigen Zeit mit Facebook und Co suchen wir oft verzweifelt nach dem was uns ausmacht und finden es unglücklicherweise in den faschen Sachen. Dabei gibt uns die Tatsache, dass wir Gottes Kinder sind, eine Identität vom Höchsten. Dessen müssen wir uns immer wieder erinnern.
Am zweiten Abend führte uns Martin Vackenroth durch verschiedene Übungen und Fragebögen zum Thema „Was kann ich?“. Mit deren Hilfe konnten wir unsere ganz persönlichen Stärken ermitteln und suchen, wo unsere Begabungen liegen. Wir stellen fest, nicht jeder kann alles, aber jeder kann etwas besonders gut. Wenn wir herausfinden, was das ist, können wir mit diesem Wissen unsere Aufgaben finden und unsere Begabung/Berufung leben.
Am dritten Abend begleitete uns Dave Sindhu durch das Thema „Wie machen wir das?“. In verschiedenen Gruppenübungen konnten wir am eigenen Leib feststellen, welchen großen Unterschied es macht, wenn man zusammen agiert. Abgesehen davon ist auch der Spaßfaktor um einiges höher. Wir sollen und müssen nicht alleine durchs Leben gehen. Gerade wir als Christen sind aufgerufen, unser Leben und unser Christsein nicht alleine zu leben, sondern in der Gemeinschaft.
Am letzten Abend wurde das alles dann ganz praktisch. In einem großen Spieleabend ging es darum, sich selbst, aber auch die anderen richtig einzuschätzen. Wer kann was? Wie gut kennt man den anderen? Wie können wir gemeinsam vorankommen?
Der letzte Programmpunkt war die Verabschiedung von Mathis aus dem Dienst im WOKO und bei der RevUp Youth. Wir danken Dir sehr für Deine wertvolle Arbeit, die Du in die Jugend gesteckt hast. Leider ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, etwas zu beenden, um sich neuen Aufgaben hinzugeben. Wir freuen uns, wenn wir Dich hin wieder als Gast bei uns begrüßen dürfen.
Das Sommer WOKO 2019, eine Woche, die in den Köpfen nachgeht. Wir sind gemeinsam auf dem Weg und das ist gut, es ist nicht immer einfach, aber wir sind nicht alleine unterwegs und das ist großartig!
An dieser Stelle möchten wir nochmals allen danken, die sich zur Ermöglichung des WOKOs eingesetzt haben: Dem Mitarbeiterteam Fabienne und Willi, Annina und Tom, Laura, Mathis, Bianca und Jonas, und den vielen, die uns mit Eis, Kuchen und diversen Kleinigkeiten versorgt haben. Christina für das unermüdliche Ordnung machen und der gesamten Gemeinde, die uns immer wieder die Räume für eine Woche Chaos zur Verfügung stellt.
Für das Woko-Team
Jonas

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