
Das 1. Gebot in unser digitalen Zeit – Hat das überhaupt noch Bedeutung im Leben? 2 Mose 20, 1 – 3
Digitale Angebote (KI, Social Media, Streaming, Nachrichten) können hilfreiche Werkzeuge sein, dürfen aber nicht zu „Göttern“
werden, die unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Zeit und unsere Gefühle beherrschen oder Gottes Platz einnehmen.
Das erste Gebot ruft dazu auf zu prüfen, ob wir im Digitalen noch frei entscheiden oder bereits von Algorithmen, Gewohnheiten,
Angst, Klickzahlen und versteckten Interessen gesteuert werden. KI kann viel, bleibt aber fehlerhaft und interessengeleitet und
darf nicht zur absoluten Autorität werden.
Christlicher Glaube sieht Gott als liebenden Vater, der auch unangenehme Wahrheiten sagt, um zu korrigieren und wachsen zu
lassen – anders als Systeme, die uns nur bestätigen oder für Klicks Angst schüren.
Praktisch bedeutet das: bewusster Umgang mit Handy(Geräten), Social Media, Nachrichten, alternative Quellen von Freude
(Hobbys ohne Bildschirm, digitales Fasten), Nachdenken über die eigenen Gewohnheiten und Informationsquellen und die Frage,
ob Digitalisierung mir wirklich Freiheit bringt oder mich eher zum „Sklaven“ macht.
Fragen Hausaufgabe:
● Was ist das erste, wenn du morgens aufwachst? Was tust du gleich nach dem Aufstehen?
● Wie viel Zeit verbringst du pro Woche mit den digitalen Medien (KI, Social Media usw.)?
○ und wie sieht es aus, wenn du Filme schauen + Fernsehen dazu zählst?
● Hast du Hobbys, die auch ohne Bildschirm möglich sind?
● Was ist deine Hauptinformationsquelle?
○ Wie prüfst du diese Informationen? Wie beeinflussbar bist du?
● Ermöglichen dir die digitalen Möglichkeiten mehr Freiheit oder fühlst du dich mehr als Sklave der digitalen Welt?

